Digitale Pionierarbeit auf der Intensivstation – Tech, die Leben verändert

Tablets als Gamechanger im Klinikalltag

Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL–CT) treibt die Digitalisierung voran: Auf der Intensivstation kommen ab sofort flächendeckend Tablets zum Einsatz. Mit der symbolischen Übergabe der Geräte leiteten Dr. Michael Starke und PD Dr. Michael Schwabe, Vorstandsmitglieder des Fördervereins, gemeinsam mit Nikolas Groth, Gründer des Berliner HealthTech-Start-ups IntensivKontakt, diesen wichtigen Schritt ein.

Die Geräte wurden an PD Dr. Jens Soukup, Chefarzt der Intensivmedizin, überreicht. Ziel: Die Kommunikation zwischen Ärzt:innen, Pflegepersonal und Angehörigen verbessern – für mehr Transparenz, Entlastung und Nähe in einer hochsensiblen Umgebung.

Datenschutzkonforme Technologie für sensible Daten

Die Plattform von IntensivKontakt ist vollständig DSGVO-konform und ermöglicht es, Informationen in Echtzeit per Text, Foto, Video oder Sprachnachricht sicher an Angehörige zu übermitteln. Das reduziert Rückfragen, spart wertvolle Zeit im Schichtbetrieb und sorgt dafür, dass Familien stets auf dem neuesten Stand sind.

Digitales Intensivtagebuch – emotional und smart

Herzstück der Lösung ist das digitale Intensivtagebuch: Es dokumentiert wichtige Ereignisse des Aufenthalts in klarer, einfühlsamer Sprache. Fotos, Videos und Sprachnachrichten werden automatisch in Diashows verwandelt und können gemeinsam mit dem Pflegepersonal integriert werden. Das unterstützt die emotionale Verarbeitung der Angehörigen und hilft, psychischen Langzeitfolgen wie dem Post-Intensive-Care-Syndrom vorzubeugen.

Mehr Interaktivität für Patient:innen

Die Tablets eröffnen Patient:innen neue Möglichkeiten: von virtuellen Besuchen über kognitive Übungen bis hin zu Atem- und Physiotherapie-Sessions. Musik, Hörbücher und Meditationen sorgen zusätzlich für Beruhigung – ein echter Mehrwert im Genesungsprozess.

Warum das auch IT-Talente begeistert

Diese Initiative zeigt: Die MUL–CT denkt Technologie nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, um Leben zu verbessern. IT-Fachkräfte, die hier arbeiten, entwickeln und betreiben Systeme, die einen messbaren Einfluss auf Patientensicherheit und Versorgungsqualität haben. Wer Lust hat, Teil dieser digitalen Transformation zu sein, findet bei uns ein Umfeld, in dem technologische Exzellenz und gesellschaftlicher Impact Hand in Hand gehen.